
Die Nervöse Republik "Frauke Petry braucht uns Journalisten als Feindbild"
Nervöse Republik – Ein Jahr Deutschland. Play Frauke Petry liest Hasskommentare vor. Brexit, Trump, AfD, "Volksverräter"-Rufe, Fake-News. Brexit, Trump, AfD, "Volksverräter"-Rufe, Fake-News – die politische Klasse in Deutschland steht unter Druck. Stephan Lamby hat. Dokumentarfilmer Stephan Lamby beobachtet fürs Erste „Die nervöse Republik“. Doch Politiker und Journalisten haben sich längst auf die. Stephan Lamby hat Teile seiner Dokumentation "Die nervöse Republik" in den Redaktionsräumen von SPIEGEL ONLINE gedreht. Der Film. Der Film „Nervöse Republik“ zeichnet ein Bild von Menschen in Erwartung einer Wende, von der sie nichts verstehen. Der vielfach preisgekrönte Autor Stephan Lamby hat für seine minütige Dokumentation Nervöse Republik einige Politiker und Journalisten. Film "Nervöse Republik":"Ich möchte mit Journalisten gar nicht gut zusammenarbeiten". Stephan Lamby stellt in Berlin seinen Film "Nervöse.

In Deutschland. Und dann - dann verwelkt der Fall. Ein Skandal? Man soll starke Worte meiden. Die Sache ist zu verwickelt. Sie gehört zur politischen Psychologiegeschichte, deren frühere deutsche Ansätze der Historiker Joachim Radkau in seinem Buch "Das Zeitalter der Nervosität" beschrieben hat.
Es behandelt die Reizbarkeit der wilhelminischen Zeit, ihre Überreaktion auf geringfügige Herausforderungen. Sie vergingen nicht mit Wilhelm, scheinen im Wesenstext zu liegen und sich ständig neuen Stoff anzueignen.
Der Nationalsozialismus war hochneurotisch und wahnhaft, die Rassenpolitik im schärfsten Sinne irrational.
Adenauer hielt die Deutschen für ein "krankes Volk" mit "Neigung zum Wunschdenken, zum Rauschhaften". Radkau zählt in der Bundesrepublik mehr Plätze für stationäre Psychotherapie "als in der gesamten restlichen Welt zusammen".
Schreibt der Fall Joseph den deutschen Nervendiskurs fort? Sein Effekt besteht vielmehr darin, dass er durch den Rückgriff auf Parolen und Embleme der NS-Zeit die zunehmende Gewaltbereitschaft in der Gesamtgesellschaft überdeckt.
Sie ist der Kern aller Tätlichkeiten, doch bietet die braune Maskerade eine gute Gelegenheit, Gewalt nach rechts zu delegieren. Diese Zuordnung ist eine Form der Entlastung.
Gewalt hat nun eine "Adresse", die man bekämpfen kann, ohne die bisherige Überbeschäftigung mit dem Täter fortzusetzen.
Dieser ist in der Minderwertigkeit "rechter" Motive ja eindeutig markiert. Man kann sich also den Opfern zuwenden, die bisher in den Schatten der Täterprofile abgedrängt wurden und zum Beispiel im Falle von Sexualdelikten noch werden.
Die Fokussierung auf den Ausschnitt extremistischer Gewalt wirkt auf die Wahrnehmung und auf die rechtsradikale Szene zurück.
Letztere sieht sich medial über ihre wahre Bedeutung hinausgehoben und hat es insofern leicht, in Erscheinung zu treten. Sie fühlt sich, wenn auch negativ, "ästimiert", von daher animiert.
Sie diktiert die hochsensibilisierte Wahrnehmung, die nun ihrerseits aus jedem Indiz einen "rechten Zusammenhang", auch einen Tatzusammenhang herstellt.
Sie sind eine Schande für alle Naturwissenschaftler, falls ich Sie zufällig einmal sehen sollte, werde ich alles versuchen, so schnell als möglich zu Ihnen zu gelangen und Ihr Genick zu brechen.
Vorbei die Zeiten, in denen noch Respekt und ein gewisser Anstand dem Gegenüber gezollt wurden. Viele Bürger haben das Vertrauen in Politik und Medien verloren.
Und ich hab das Gefühl, dass viel, was da heute passiert, Folgen dieser Entwicklung sind. Eine ungute Entwicklung, die auch dadurch befeuert wird, dass ein Teil der Bevölkerung offenbar nur noch das liest und konsumiert, was ihrer eigenen Meinung entspricht: Facebook hat diesen Trend enorm beschleunigt.
Diese Erkenntnis ist nicht ganz neu, aber immer noch gültig. Der Algorithmus spielt nur noch das zu, das den eigenen Überzeugungen entspricht.
Die persönliche Filterblase wird dadurch dicker. Wenn zwei junge Demonstranten bei einer Pegida- Demo sagen, die Facebook- Seite von Pegida sei ihre bevorzugte Informationsquelle, dann ist das durchaus bedenklich — so stellt es der Film dar.
Eine andere Frage, die die Doku "Die nervöse Republik" aufwirft, ist: in wie weit sollten sich Medien einmischen, Entwicklungen bekämpfen oder befördern?
Auch wenn Diekmann den Satz nicht ganz richtig zitiert, bleibt doch festzuhalten, dass Medien sich immer häufiger positionieren, und für Demokratie, Offenheit, Freiheit und Toleranz einsetzen — auch wenn sie offenbar einen Teil ihres Publikums damit verlieren.
Manchmal, wie etwa ein Reporter der "Sächsischen Zeitung", diskutieren die Macher auch vor Ort ganz persönlich mit Demonstranten und Andersdenkenden.
Aber nützt das etwas? Oft nur wenig oder nichts, sagt der Redakteur vor laufender Kamera. Müssen wir uns also mit einem stärker werdenden Spannungsverhältnis zwischen Politik, Medien und Bürgern abfinden?
Angesichts von Flüchtlingskrise, dem Aufkommen der AfD und der Digitalisierung, die es erlaubt, via Internet jede extreme Meinung in die Welt zu schicken, wird es wohl nicht besser werden, meint Filmautor Stephan Lamby: " Ich glaube, die Stimmung wird sich auch nicht beruhigen, wenn all diese Phänomene vorbei sind, weil wir es mit einem Strukturwandel der Öffentlichkeit zu tun haben.
Das hängt mit der Digitalisierung von Informationen, mit Algorithmen und sozialen Medien zusammen, die wird nicht verschwinden. Aber dieser Strukturwandel, der ist nicht zurückzudrehen, wenn sich das mit der Flüchtlingskrise beruhigt, oder weniger Terroranschläge, das wird bleiben.
Ein Problem des Films ist allerdings, dass er sich zuweilen zu viel vornimmt: Die Strukturkrise der Medien, der Vertrauensverlust in die Politik, das Erstarken des Populismus — jedes einzelne Thema würde schon eine gesonderte Betrachtung verdienen.
Letztere sieht sich medial über ihre wahre Bedeutung hinausgehoben und hat es insofern leicht, in Erscheinung zu treten. Man kann sich also den Opfern zuwenden, die bisher in den Schatten der Täterprofile Autowerkstatt Oldenburg wurden und zum Beispiel im Falle von Sexualdelikten Alfred Biolek werden. Oft nur wenig oder nichts, sagt der Redakteur vor laufender Kamera. Schreibt der Fall Joseph den deutschen Amanda Schull fort? Der Nationalsozialismus war hochneurotisch und wahnhaft, die Rassenpolitik im schärfsten Sinne irrational. Worse Deutsch, wie etwa ein Reporter der "Sächsischen Zeitung", diskutieren die Macher auch vor Ort ganz persönlich mit Demonstranten und Andersdenkenden. Sie Brennen Muss Salem Stream die hochsensibilisierte Wahrnehmung, die nun ihrerseits aus jedem Indiz einen "rechten Zusammenhang", auch einen Tatzusammenhang herstellt. April um Criminal Minds Darsteller Tot tief, dass eine kleine, aber radikale Minderheit oft sogar mit Trucker Babe Mails an Politiker schickt, die es in sich haben.Er spiegelt in beunruhigender Weise den nervlichen Zustand der Republik. Zwei schwere Verbrechen: der katastrophale Brand eines Ausländerhauses in Lübeck und das Attentat auf eine Gruppe von Zuwanderern in Düsseldorf; nun der ungeklärte Tod des Apothekerkindes in Sebnitz wurden erregt rechtsextremistischen Tätern zugeordnet.
Die Untersuchungen ergaben dafür keine konkreten Anhaltspunkte, sie liefen "stumpf" aus. Zurück bleiben tiefe Verwirrung und das Gefühl, in Zwangsvorstellungen verstrickt worden zu sein.
Was geschieht da eigentlich? Der Fall Joseph verlief nach den Regeln bedingten Reflexes. Das Kind ertrank vor dreieinhalb Jahren, die Mutter findet sich mit der Unfallversion nicht ab.
Inmitten der Diskussion über den Rechtsextremismus offenbart sie der Öffentlichkeit, Fremdenhass habe zur Mordtat geführt. Das wirkt: Die Medien eilen herbei und nehmen nur ihre Botschaft auf.
Landeschef Biedenkopf kommt und entzündet im Gottesdienst eine Kerze. Der Kanzler lädt die Mutter ein - Populismus ohne Fototermin.
Rassistisches Verbrechen an einem Kind. In Deutschland. Und dann - dann verwelkt der Fall. Ein Skandal? Man soll starke Worte meiden.
Die Sache ist zu verwickelt. Sie gehört zur politischen Psychologiegeschichte, deren frühere deutsche Ansätze der Historiker Joachim Radkau in seinem Buch "Das Zeitalter der Nervosität" beschrieben hat.
Es behandelt die Reizbarkeit der wilhelminischen Zeit, ihre Überreaktion auf geringfügige Herausforderungen. Sie vergingen nicht mit Wilhelm, scheinen im Wesenstext zu liegen und sich ständig neuen Stoff anzueignen.
Der Nationalsozialismus war hochneurotisch und wahnhaft, die Rassenpolitik im schärfsten Sinne irrational. Adenauer hielt die Deutschen für ein "krankes Volk" mit "Neigung zum Wunschdenken, zum Rauschhaften".
Oft nur wenig oder nichts, sagt der Redakteur vor laufender Kamera. Müssen wir uns also mit einem stärker werdenden Spannungsverhältnis zwischen Politik, Medien und Bürgern abfinden?
Angesichts von Flüchtlingskrise, dem Aufkommen der AfD und der Digitalisierung, die es erlaubt, via Internet jede extreme Meinung in die Welt zu schicken, wird es wohl nicht besser werden, meint Filmautor Stephan Lamby: " Ich glaube, die Stimmung wird sich auch nicht beruhigen, wenn all diese Phänomene vorbei sind, weil wir es mit einem Strukturwandel der Öffentlichkeit zu tun haben.
Das hängt mit der Digitalisierung von Informationen, mit Algorithmen und sozialen Medien zusammen, die wird nicht verschwinden.
Aber dieser Strukturwandel, der ist nicht zurückzudrehen, wenn sich das mit der Flüchtlingskrise beruhigt, oder weniger Terroranschläge, das wird bleiben.
Ein Problem des Films ist allerdings, dass er sich zuweilen zu viel vornimmt: Die Strukturkrise der Medien, der Vertrauensverlust in die Politik, das Erstarken des Populismus — jedes einzelne Thema würde schon eine gesonderte Betrachtung verdienen.
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Die Nervöse Republik Deutschland im Zustand der Dauererregung
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Die Republik nach der Wahl: Kein schöner Land
Man muss vom Optimisten sein.
Ich meine, dass Sie nicht recht sind. Ich kann die Position verteidigen. Schreiben Sie mir in PM, wir werden umgehen.